Grins und das Albenbad

Das romantische Dorf Grins liegt idyllisch auf einem Sonnenplateau inmitten der Genussregion Stanzer Zwetschke. Der rätoromanische Dorfcharakter geht auf die Römerherrschaft zurück und gibt dem Ort eine besondere Note. Die ausgezeichnete Lage am Fuße der Lechtaler Alpen macht Grins zum idealen Ausgangspunkt für Tourengeher, Wanderer und Bergbegeisterte aller Art. Kulinarischer Höhepunkt in Grins ist die Verkostung der hochprozentigen Obstbrände aus den lokalen Schnapsbrennereien.

Gemeinde Grins

Das Albenbad in Grins

Grins ist seit dem Mittelalter für sein heilendes Wasser bekannt. Bereits Margarete Maultasch soll in der Quelle gebadet haben, die oberhalb der Ortschaft Grins aus der Erde sprudelt.

Wasseranalysen zeigen, dass ein Liter des Grinner Heilwassers 2176 Milligramm an Spurenelementen und Mineralstoffen enthält; besonders erwähnenswert ist der hohe Anteil an Magnesium und Schwefel. Mit einer Temperatur von 20,7 Grad gilt es zudem als anerkanntes Thermalwasser.

Im Mai 2010 wurde oberhalb der Ortschaft Grins eine moderne balneologische Anlage mit einem Kneippbecken, Trinkmöglichkeiten und Bädern eröffnet.

Aus den wasseranalytischen Ergebnissen kann eine Heilwirkung der Grinner Magnesium–Calcium–Sulfat Thermalquelle auf Darmträgheit (Trinkkuren) und Erkrankungen des Bewegungsapparates angenommen werden (Schwefel, Magnesium und Calcium).

Die Auswirkungen einer balneologischen Therapie mit Grinner Heilwasser auf eine hoch relevante Erkrankung des Bewegungsapparates sollen in der im Folgenden beschriebenen klinischen Studie zum ersten Mal näher untersucht werden.